Workshop Eva Illouz

“Emotions, Technology, Subjectivity”

Termin: 14.01.2026, 13:30-16:30 Uhr 
Ort/Raum: Institut für Religionswissenschaft, HD-Altstadt, Fischmarkt 1-2, Seminarraum 3.OG
Sprache: Englisch
Anmeldung: Bitte bis zum 09.01.2026 an 

information.religionswissenschaft@zegk.uni-heidelberg.de

Die Veranstaltung widmet sich dem Themenfeld Emotionen, Technologie und Subjektivität und nimmt zentrale Fragen der Gegenwartsdiagnose in den Blick: 

Wie verändern digitale Technologien emotionale Praktiken? Welche Rolle spielen Plattformen, Ökonomisierung und Rationalisierung für intime Beziehungen, Affekte und Selbstverhältnisse? Und wie verschränken sich diese Erkenntnisse mit rezenter religionswissenschaftlicher Forschung?
 

Eva Illouz ist eine der international renommiertesten Soziologinnen der Gegenwart. Sie ist Professorin an der Hebräischen Universität Jerusalem sowie an der École des Hautes Études en Sciences Sociales (EHESS) in Paris. Ihre Arbeiten verbinden Kultursoziologie, kritische Theorie und feministische Perspektiven, um die Verflechtungen von Emotionen, Kapitalismus und Medien zu analysieren. Ihre Forschung hat die Soziologie der Gefühle und Intimität maßgeblich geprägt. Neben ihrer regen Publikations- und Vortragstätigkeit bieten Werke wie “Consuming the Romantic Utopia”, “Saving the Modern Soul: Therapy, Emotions, and the Culture of Self Help” und “Warum Liebe weh tut” wichtige interdisziplinäre Anknüpfungspunkte für religionswissenschaftliche Fragestellungen und Gegenwartsdiagnostiken.

Der Workshop ergänzt die bisherige Rezeption von Illouz’ Werken am IRW um den Themenschwerpunkt Technologie. 

In einem interaktiven Format bietet sich die Gelegenheit, mit ihren soziologischen Gegenwartsbetrachtungen aus einer religionswissenschaftlichen Perspektive in Dialog zu treten. 
 

Die Teilnehmenden sind ausdrücklich gebeten, eigene Fragen, theoretische Zugänge und Impulse einzubringen

Ziel ist ein intensiver Austausch in kleinerem Kreis, der Raum für vertiefte Diskussionen bietet.